Tannenwerth Urlaub im Landhaus
Am südlichen Ortsrand von Carolinensiel bewohnen wir im Carolinengroden die ehemalige königlich-preußische Domäne Tannenwerth. Die großzügige Hofanlage, der weitläufige parkähnliche Garten mit einem alten Baumbestand und ein Maueranker sind Zeugen dieser Zeit. Die ehemailge Domäne wird seit 1972 nicht mehr als landwirtschaftlicher Betrieb bewirtschaftet. Der Carolinengroden war Meeresboden, bis 1729 der Deich gebaut wurde, auf den noch heute die Carolinensieler Kirche steht. Mit dem Begriff „Groden“ wird in unserer Region das vom Meer gewonnene und durch Deiche vor Überflutung geschütztes Land bezeichnet.
Bald entstand der heute historische Hafen von Carolinensiel; dort wurden 1730 die ersten Häuser gebaut. Mit dem Bau des Deiches konnte der Meeresboden dann als Ackerland mit Feldfrüchten oder als Grünland genutzt werden. Ab 1732 wurden die landwirtschaftlichen Gehöfte, ostfriesische Gulfhöfe, gebaut und als Pachtung von Bauern bewirtschaftet. Verpächter war zunächst die adelige, ostfriesische Familie Cirksena, bis schließlich das Land Niedersachsen Eigentümer des Grodens wurde.
Die heute noch vorhandenen Höfe werden als Eigentum oder als Pachtung von selbstständigen Bauern bewirtschaftet. Tannenwerth war ebenfalls verpachtet. Einige Jahre diente der Hof als Versuchsbetrieb der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und ab 1950 wurde die Domäne Tannenwerth in eigener Regie vom Land Niedersachsen mit einem Verwalter bewirtschaftet. 1972 wurde die Domäne aufgelöst, die Flächen übernahmen die benachbarten Domänenpächter und das Hofgebäude wurde von uns erworben.
Am südlichen Ortsrand von Carolinensiel bewohnen wir die ehemalige königlich-preußische Domäne Tannenwerth. Zum Strand sind es 5 Autominuten und per Fahrrad 15 Minuten. Auf dem halben Weg zum Strand entdecken Sie die Cliner Quelle. Am Strand befindet sich auch ein beheiztes Meerwasserschwimmbad und die besonders flach abfallende Küste bietet Raum für weitläufige Spaziergänge im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer (UNESCO-Weltnaturerbe).
Der nicht mehr landwirtschaftlich genutzte Hof liegt inmitten von Acker- und Grünländereien, und gelegentlich weiden die Kühe unseres Nachbarn an unserem Garten entlang. Hier können Sie den Ostfriesentee genießen mit einem weiten Blick in die ostfriesische Landschaft - mehr Ostfriesland geht nicht.

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